21. Januar

Mitgliederversammlung mit Nachwahl zum Vorstand.
Frau Claudia Schudt wird Kassiererin.

Beschluss über die Jahresrechnung 2012
und über das Jahresprogramm 2013



30. Januar

 

 

 

Veranstaltung in der Albert-Einstein-Schule mit Peggy Parnass, die im Holocaust ihre Eltern verloren hat.

Die unter anderem als Journalistin der Zeitschrift "Konkret" bekannt gewordene Hamburgerin stellte das von Tita do Rego Silva illustrierte Buch "Kindheit" vor.

 





Peggy Parnass (Foto: Kalle)
 

25. März

Unterstützung des Erinnerns an den Todesmarsch von Häftlingen des KZ Katzbach (Adlerwerke Frankfurt-Gallus) durch Dörnigheim am 25. März 1945.

Nach der Passage durch die Gemarkung des Ortes verblieben am Wegesrand mindestens sechs Tote Häftlinge. Sie wurden nach zweimaliger Umbettung schließlich auf dem Ehrenfriedhof Schlüchtern als "Unbekannte polnische Kriegstote" begraben.

Infostand mit Figuren aus Filz und Metall von U. Streck-Plath an der alten Mauer. Zeitzeugengespräche im Ev. Gemeindezentrum.

 

 




Info-Stand in der Kennedystraße

25. März

Beitritt zur Landesarbeitsgemeinschaft der Gedenkstätten und Erinnerungsinitiativen zur NS-Zeit in Hessen.

 

11. April

Unterstützung der Ausstellung "MENSCHENBILDER - Otto Pankok, Maler der Verfolgten" in der Frankfurter Paulskirche durch ehrenamtliche Aufsichtsdienste.

Der niederrheinische Maler Otto Pankok zeichnete u.a. in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts die Sinti (damals "Zigeuner" genannt) im Düsseldorfer Heinefeld und erhielt später Berufs- und Malverbot.

 


Eva Pankok (Tochter von Otto Pankok)
anlässlich der Ausstellungseröffnung

23. April

Besuch des Aktiven Museums Spiegelgasse für Deutsch-Jüdische Geschichte in Wiesbaden e.V.


Aktives Museum Spiegelgasse Wiesbaden

 

16. Juni

Jahresfahrt nach Speyer. Besichtigung der historischen Mikwe im Judenhof und Besuch der neuen Synagoge.


Führung im historischen Judenhof Speyer

 

22. August

Öffentliche Mitgliederversammlung mit Bericht über die Städte Leitmeritz und Theresienstadt in Tschechien durch die Dörnigheimerin Nora Glück, die 1926 in Leitmeritz geboren ist und bis 1945 dort lebte. Aktuelle Fotos der Gedenkorte.


Innenansicht Lager Theresienstadt (2010)


1. September

Besuch des Museums Shalom Europa in Würzburg und Besichtigung der dortigen Synagoge.

Führung durch Dr. Dr. Karlheinz Müller, eremitierter Professor der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Würzburg und Fachmann für Judaistik, zeitweise auch Vorstand der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken  e.V.

 

Besuchergruppe mit Prof. Dr.Dr. Müller (3.v.l.)

 

17. September

"Lebensunwert - der Weg des Paul Brune" - Ein Film von Krieg & Nolte über Heimerziehung und Kindereuthanasie.

Anschließend Gespräch des Autors Robert Krieg mit Schülerinnen und Schülern der Albert-Einstein-Schule Bischofsheim.


Aus dem Film "Lebensunwert - der Weg
des Paul Brune"

8. November

Verlegung von drei "Stolpersteinen" im Gedenken an die gewaltsame Vertreibung des Lehrers Leo Sonneberg und seiner Familie aus dem Israelitischen Schulhaus (frühere Adresse Hauptstr. 36, jetzt Mündungsbereich der Hainstraße in die Straße Alt Wachenbuchen) am 8. November 1938.

Das Gebäude wurde im Zuge der antisemitischen Pogrome vollständig dem Erdboden gleichgemacht und anschließend in den Straßenverkehrsraum integriert.

 


Gedenken an Leo, Hedwig und Paul Sonneberg

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