Sensationeller Fund

Sensationeller Fund im Staatsarchiv Marburg: Der Gustavsburger Historiker Dr. Wolfgang Fritzsche fand im vergangenen Jahr einen Bauplan der Israelitischen Schule von Wachenbuchen.

Bisher gab es keine Abbildungen, wie das Bauwerk ausgesehen hat. Der jetzt entdeckte Plan aus dem Jahr 1882, erstellt für eine Aufstockung des Gebäudes, ist sehr detailliert und zeigt unter anderem den Grundriss der Wohnung des 1938 mit Gewalt aus dem Haus vertriebenen Lehrers Leo Sonneberg, seiner Ehefrau Hedwig und des Sohnes Paul.

Die Schule, angrenzend an die Synagoge, wurde im Zuge der Judenpogrome des November 1938 in Gänze abgebrochen.

Bild-Ausschnitt, Originalgröße des Planes ca. DIN A2
(HStAM Bestand 180 Hanau Nr. 5105)

Gedenken zum 9.November

9. November 2018

Stilles Gedenken zum Jahrestag der reichsweiten Judenpogrome von 1938 an der ehemaligen Synagoge Wachenbuchen.

In Wachenbuchen begannen die Ausschreitungen bereits am Abend des 8. November mit der Zerstörung des neben der Synagoge gelegenen Schulhauses und der Gewalt gegen den Lehrer Leo Sonneberg.

Der Grundriss der in den Folgetagen völlig abgebrochenen Israelitischen Schule wurde von den Anwesenden durch Lichter nachgezeichnet.

Jahresfahrt nach Hannover

17. Juni 2018

Bahnfahrt zur Gedenkstätte der ehemaligen Jüdischen Gartenbauschule Hannover-Ahlem.

Anschließend Besuch bei der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover, dessen Vorsitzende zu dieser Zeit unser Mitglied Ingrid Wettberg war.

Ingrid Wettberg, Vorsitzende der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover in ihrer Synagoge