Hanau 19. Februar

Wir haben uns eine unkonventionelle Art des Gedenkens zum Geschehen des 19. Februar 2020 in Hanau ausgedacht, nämlich zu diesem Zweck die Funktion des E-Mail-Client für die „Abwesenheit“  zu nutzen und jede eingehende E-Mail automatisch mit einem Text des Gedenkens zu beantworten.

Wir rufen dazu auf, sich dieser Aktion am Jahrestag anzuschließen. Für zustimmende Rückmeldungen wären wir dankbar.

Sensationeller Fund

Sensationeller Fund im Staatsarchiv Marburg: Der Gustavsburger Historiker Dr. Wolfgang Fritzsche fand im vergangenen Jahr einen Bauplan der Israelitischen Schule von Wachenbuchen.

Bisher gab es keine Abbildungen, wie das Bauwerk ausgesehen hat. Der jetzt entdeckte Plan aus dem Jahr 1882, erstellt für eine Aufstockung des Gebäudes, ist sehr detailliert und zeigt unter anderem den Grundriss der Wohnung des 1938 mit Gewalt aus dem Haus vertriebenen Lehrers Leo Sonneberg, seiner Ehefrau Hedwig und des Sohnes Paul.

Die Schule, angrenzend an die Synagoge, wurde im Zuge der Judenpogrome des November 1938 in Gänze abgebrochen.

Bild-Ausschnitt, Originalgröße des Planes ca. DIN A2
(HStAM Bestand 180 Hanau Nr. 5105)